Qualitätsanspruch

Von uns verwendete Materialien im Spielplatzbau:

Für die Herstellung der Spielplatzgeräte der Spiel-Linie GmbH verwenden wir ausschließlich vom Kern getrenntes und chromfrei imprägniertes Holz der Stärken 120-140mm (Rundholz im Modulsystem CLASSIC) und 95x95mm (Kantholz im Modulsystem EASY). Die Stahlrahmen verstärkten Podestböden bestehen aus 50mm starken, mit rutschhemmenden Riffeln versehenen Bohlen (Modulsystem CLASSIS) oder aus Mehrschichtholz / Multiplex (Modulsystem EASY).Produkte aus dem Modulsystem EASY sind seit der Saison 2014 auch in verzinktem und pulverbeschichtetem Stahl erhältlich.

Verwendete Metalteile:

Von der Spiel-Linie GmbH eingesetzte Rutschen, Kletterstangen und Griffe werden aus Edelstahl / V2A (X5CrNi8-10 / ASIS 304) hergestellt. Schraubverbindungen, Verstrebungen von Dächern und Geländer, sowie die Stahl Pfostenschuhe werden verzinkt eingesetzt.

Dächer und Geländer:

Die Dachkostruktion der Spiel-Linie GmbH Spiel- und Rutschtürmen aus der Serie CLASSIC besteht aus einem Stahlrahmen welcher mit HPL Platten (High Pressure Lamiate) belegt wird. Geländer sind mit verschiedenen Füllungen, Farben und Formen erhältlich. Als Materialien können sie zwischen HPL, Etalbond (Aluminiumlaminat), Multiplex Schichtholz oder massivem Holz wählen. Bei der Serie EASY haben wir auf den schweren Stahlrahmen verzichtet.
Was ist HPL?

Bei HPL Platten handelt es sich um Hochdruckschichtstoffplatten nach EN 438. Die Platten bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und unter Hitz und hohem Druck ausgehärteten Harzen. Eine Melaminharzdeckschicht macht diese Platten besonders haltbar und robust. Die Schlagfestigkeit von HPL ist derart hoch, dass es schon einer gewaltigen Kraft braucht um sie zu zerstören. Farbschmierereien lassen sich relativ problemlos entfernen.

Holzverbindungen:

Die Verbindungen einzelner Module oder Elemente der Spiel-Linie GmbH Spielplatzgeräte werden durch stabile Verschraubungen geschaffen. Die Bohrlöcher werden versenkt und mit PE Kunststoffkappen verschlossen.

Seilsysteme, Kletternetzte und Taue:

Die Spiel-Linie GmbH bietet verschiedene Spielelement aus Seilkonstruktionen an. Alle Tau- und Netzkonstruktionen werden aus 16mm starkem Stahl verstärktem Polypropylenseilen hergestellt. Die Verbindungen innerhalb der Systeme erfolgt durch spezielle Verbinder, welche mit Fixierungsschrauben befestigt werden. Netzte und Taue der Spiel-Linie GmbH sind auch in induividuellen Größen möglich.

Verwendete Holzarten:

Lärche: Europäische Hochgebirgslärche / Siebirische Lärche (larix deciuda / larix larcina) – FSC geprüft SGS-FM/COC-0015

Lärchenholz stellt unter den europäischen Nadelnutzhölzern das schwerste und härteste dar und ist daher besonders in der Bau- und Möbebrachne von wirtschafttlichem Interesse. Die Hölzer der Spiel-Linie GmbH werden vor der Verarbeitung vom Kern getrennt, gehobelt und anschließend chromfrei – nach EN 68800 – kesseldruck imprägniert. Alle Standpfosten werden bereits vom Werk mir einer „schweiß- und speichelechten“ Lasur – nach En 71-2 – behandelt. Einen zusätzlichen konstruktiven Holzschutz bieten die Stahl Pfostenschuhe, welche zum Lieferumfang der Spiel-Linie GmbH Spielplatzgeräten gehören.

Kiefer: Europäisches Kiefernholz (pinus)

Kiefernholz gehört neben der Fichte zu den wichtigsten Bau- und Konstruktionshölzern in Europa. Ausschlaggebend sind hier insbesondere der gerade Wuchs und die besondere Haltbarkeit im Wechselbereichen von Nass und Trocken. die Hölzer der Spiel-Linie GmbH werden vor der Verarbeitung von Kern getrennt, gehobelt und anschließend chromfrei – nach EN 68800 – kesseldruck imprägniert. Alle Standpfosten werden bereits vom Werk mit einer „schweiß- und speichelechten“ Lasur – nach EN 71-2 – behandelt.

Einen zusätzlichen kostruktiven Holzschutz bieten die Stahl Pfostenschuhe, welche zum Lieferumfand der Spiel-Linie GmbH Spielplatzgeräte gehören.

Allgemeine Materialinformation: Naturholz

Rissbildungen bei Massivholz-Spielgeräten

Holz ist ein natürlicher Werkstoff und genießt besonders im Bereich von Spielplatzgeräten für Kinder eine hohe Wertschätzung.
Massivholz ist ein Werkstoff, dass sich die natürlichen Bedingungen seiner jeweiligen Umgebung anpasst. Diese Anpassung an die Umgebung wird immer dann besonders sichtbar, wenn es zu langen und warmen Trockenperioden kommt, da es in dieser Zeit vermehrt zu Rissbildungen im Holz kommt. Diese Risse bilden sich nach Beendigung der Trockenperiode jedoch weitestgehend zurück (das Holz „arbeitet“). Risse sind somit die logische Konsequenz des Benutzens und Verarbeitens eines natürlichen Rohstoffes.

Risse entstehen und verändern sich. Im Rahmen der regelmäßigen Sichtung und Prüfung der Spielplatzgeräte, sollten Sie bitte auf folgende Punkte achten:
•Befinden sich harte Gegenstände in den Rissen, wie z.B. Kieselsteine die durch spielende Kinder in diese Rissöffnungen hineingesteckt wurden, müssen diese Gegenstände entfernt werden.
•Bitte versiegeln Sie die Risse nicht mit Silikon oder ähnlichem, das Holz wird somit gehindert „zu atmen“.
•Bitte streichen Sie die Risse (Innenseite) mit Lasur nach.
•Bitte brechen Sie die Kanten der Risse mit Schleifpapier, um Ihnen die Schärfe zu nehmen.

Wenn Sie diese Hinweise beachten, werden Sie keine nennenswerten Probleme mit der Rissbildung bekommen.
Risse in senkrechten Standpfosten stellen in der Regel keine Gefahr dar (siehe DIN Verbraucherrat 1998).

Trocknungsrisse und Öffnungen

Trocknungsrisse in Holzteilen, wie z.B. Palisaden aus Kernholz, sind im Sinne der EN Norm für Spielpatzgeräte keine gefährlichen Öffnungen. Die Gefahr des Hängenbleibens von Gliedmaßen wird durch die Form der Risse (Verjüngung nach Innen) weitgehend ausgeschlossen.
Nur Risse bei parallelen und hinterschnittigen Profilen, die eine Größe von 8-25mm (Weite/Durchmesser) haben, kann es zum Hängenbleiben kommen. Daher sind diese Öffnungen im Bereich des Spielplatzbaus zu vermeiden, oder umgehend zu beseitigen.

Es kann zusammengefasst festgestellt werden, dass Trocknungsrisse in verbauten Holzteilen keine Gefährdung für die Benutzer eines Spielplatzes darstellen.

 

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